Skip to content

21. Oktober 2009

Killeralarm

Ich bin im Internet auf eine Interesannte Aktion gestoßen, nämlich das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden.

Eine Gruppe von Leuten aus Winnenden, die es sich zum Ziel gesetzt hat, zukünftige Amokläufe zu unterbinden, soweit sogut. Allerdings sind mir die Mittel, die dazu benutzt werden mehr als suspekt, wie zum Beispiel das Verbot von Handfeuerwaffen und Killerspielen.

Zu den Handfeuerwaffen: Kaum ein Amokläufer war selbst im Besitz einer Handfeuerwaffe, rangekommen sind aber alle, daran kann wohl auch ein Verbot kaum etwas ändern, zumal man auch andere Dinge als Waffen verwenden kann, z.B. Äxte und zu Molotow-Cockails „ausgebaute“ Flaschen.

Zu den Killerspielen: So ziemlich alle Leute, die ich kenne spielen regelmäßig solche Spiele, und die meisten keiner hat davon bis jetzt einen Schaden wie Gewaltfanthasien davongetragen, und wird das wohl auch nicht. Ich übrigends auch nicht 😉

Aber was sind dann die Ursachen dieser Taten? Vermutlich sind die Täter verzweifelte Jugendliche die keinen Ausweg mehr sehen, als einen Amoklauf. Daran hilft ein Verbot von PC-Games und Handfeuerwaffen wenig, es nimmt ihnen nur noch mehr die Möglichkeit sich zu Beschäftigen. Viel mehr würde es Helfen, ausgeschlossene und schlechte Schüler zu fördern und ihnen einen klaren Weg aufzeigen. Auch den Eltern sollte die Verantwortung auferlegt werden, auf Auffälligkeiten im Verhalten des Nachwuchses zu reagieren.

Das Aktionsbündnis stützt sich jedoch lieber auf die in Veruf geratenen Killer-Spieler, verallgemeinert sie und sorgt dafür das das Zocker-Immage in der Öffentlichkeit immer mehr schden nimmt.

Traurig, Traurig

Kommentar verfassen